Allgemeines zu Gesundheit in Münster

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Münster ist als Großstadt mit zahlreichen lokalen Versorgungsdiensten ausgestattet. Dies betrifft Krankenhäuser, Ärzte und Gemeinschaftspraxen (Allgemeinärzte fallen darunter sowie auch Fachärzte), Gesundheitshäusern und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Darüberhinaus gibt es unterschiedliche lokale und auch digitale Angebote von Vereinen und Ehrenamtlichen, um die Gesundheitsthemen zu den Menschen zu bringen.

Krankenhäuser

In Münster gibt es mehrere Krankenhäuser. Zu den größeren gehören das Universitätsklinikum (UKM), das Clemenshospital und das St.Franziskus-Krankenhaus. Eine Übersicht mit weiteren Informationen gibt es auf der Seite der Bezirksregierung Münster.

Beratungsangebote

Lokal/vor Ort

Für Menschen ohne Krankenversicherung kann die Clearingstelle Klar für Gesundheit weiterhelfen.

Unterschiedliche Selbsthilfegruppen können bei der Bewältigung herausfordernder Situationen helfen, bei der Suche danach unterstützt Der Paritätische oder das Gesundheitsamt der Stadt Münster.

In den Stadtteilen existieren unterschiedliche lokale Unterstützungsangebote, unter anderem

Daneben helfen auch Apotheken in begrenztem Umfang bei gesundheitlichen Fragen und Medikamenten weiter.

Digital

Neben den Unterstützungsangeboten vor Ort existieren auch einige digitale Angebote, die zum Thema Gesundheit aufklären. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat hierzu verschiedene Gesundheitsfilme in unterschiedlichen Sprachen erstellt.

Das Universitätsklinikum Münster hat auf seinem YouTube-Kanal einen Online-Talk zu verschiedenen Gesundheitsthemen als digitale Sprechstunde eingerichtet.

Notfallnummern

Wer einen gesundheitlichen Notfall hat, kann schnell telefonische Hilfe erhalten. Die Nummern sind aus jedem Netz erreichbar

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

bei lebensbedrohlichen Notfälle, z. B.

  • Bewusstlosigkeit
  • Starke Brustschmerzen
  • Akute Atemnot
  • Schwere Verletzungen
Polizei: 110
  • akute Gefahr, Not oder Bedrohung für das Leben

Die Polizei sollte gerufen werden, wenn akute Not besteht, z. B. bei Wohnungseinbrüchen, (schweren) Verkehrsunfällen, Körperverletzungen (durch andere Personen). Manchmal ist es nicht so einfach, zu unterscheiden, wann ist es notwendig und wann nicht. Die Gewerkschaft der Polizei hat dafür die Seite "Polizeiruf, aber wann?" veröffentlicht.

Ärztlicher Notruf: 116117

dringend, aber nicht lebensbedrohlich, z. B.

  • Hohes Fieber
  • Starke Schmerzen
  • Akute Infekte
  • Außerhalb der Praxiszeiten
Telefon-Seelsorge: 0800/1110111

Kostenlose und anonyme Beratung bei psychischen Krisen, Suizidgedanken oder emotionaler Belastung – 24 Stunden, 7 Tage die Woche.

Was ist ein Notfall?

Als Notfall, Notfallsituation oder Notlage gilt jede Situation, in der eine drohende Gefährdung für Menschen, Tiere oder Sachen besteht. Weitere Informationen zum Thema können auf https://de.wikipedia.org/wiki/Notfall sowie im Ratgeber des Bundesverzeichnis privatärztlicher Notdienste nachgelesen werden.